4.12 Die Rückkehr, Teil 1-Transcript

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Dieser Artikel oder Abschnitt enthält Informationen über eine Episode, die im deutschsprachigen Free-TV noch nicht ausgestrahlt wurde!


Staffel 4 - Episode 12

Englischer Originaltitel: There's No Place Like Home, Part 1

Deutscher Titel: Die Rückkehr, Teil 1

Drehbuch: Damon Lindelof, Carlton Cuse

Regie: Stephen Williams


Inhaltsverzeichnis

Vorrausblende

Pilot: Ein kleines Stück weiter nur noch. Leg das weg, Mann, du machst mich wahnsinnig.

Copilot: Wir brauchen das. Bei der Fracht, die wir hier befördern? Schlechte Voraussetzungen.

Pilot: Miss Decker?

Ms. Decker: Ja?

Pilot: Wollen sie denen vielleicht sagen, dass wir landen?

Ms. Decker: Sicher. Natürlich.




(Die Motoren schwirren laut)

Ms. Decker: Wir bereiten uns zur Landung vor. Es ist eine Militäreinrichtung westlich von Honolulu. Vollkommen abgeschottet. Ihre ... Ihre Familien sind bereits da. Es wird dort eine Menge Presse mit Ihnen reden wollen, aber was die Oceanic betrifft, brauchen Sie mit keinem der Reporter zu reden.

Jack: Wir reden mit ihnen.

Ms. Decker: Ist das für Sie alle okay?

Jack: Das ist okay. Wir haben uns alle geeinigt. Wir ... wir wollen es einfach nur hinter uns bringen.

Ms. Decker: Okay. Sie bezeichnen Sie als die "Oceanic Sechs." Das ist wenn es nach uns geht nicht die beste Bezeichnung, aber sie geht ins Ohr. Wir sehen Sie am Boden.

(Das Flugzeug sinkt)

Jack: Wir alle kennen die Geschichte. Sollten uns irgendwelche Fragen gestellt werden, auf die wir nicht antworten wollen, oder die wir nicht beantworten können, halten wir einfach unseren Mund. Das ist schon okay. Sie ... sie werden glauben, wir stehen unter Schock.

Sun: Wir stehen unter Schock, Jack.

Jack: Na ja... Dann sollte es einfach sein.

Inselabschnitt

(Aaron gurrt)

Rose: Es waren Sayid und ... und Desmond...da im Hubschrauber, richtig? Ich meine, das müssen sie doch gewesen sein. Wieso sonst hätten sie das Dingsda über uns abwerfen sollen? Aber warum sind sie dann nicht einfach hier gelandet? Ich weiss es nicht, aber das Ding hier verfolgt die Spur des Hubschraubers. Also wenn sie drinsassen, dann wollen sie, dass wir wissen, wo sie hin sind.

(ständiges Piepen)

Sun: Es ist ein Telefon, richtig? Können wir nicht einfach anrufen?

Jack: Versuch nichts Dummes.

Faraday: Verstanden.

Keamy: Bring sie da drüben runter.

Juliet: Ist das aus dem Hubschrauber?

Frank: Wir sind immer noch zu weit weg.

Keamy: Ich hab gesagt, bring sie runter,

Frank. Okay, macht euch bereit, Jungs. Sobald wir unten sind, marschieren wir Richtung Orchidee. Köpfe runter! Los geht's.

Jack: Weisst du, was die "Orchidee" ist?

Juliet: Nein. Desmond und Sayid hab ich auch nicht gehört.

Jack: Kate. Hast du Lust auf einen Spaziergang?

Kate: Auf jeden Fall.

Jack: Ich hol die Waffen, hol du Wasser, okay?

Kate: Okay.

Juliet: Das kann nicht dein Ernst sein. Du wurdest gerade operiert, Jack.

Jack: Ich komm schon klar.

Juliet: Wenn deine Nähte aufreissen, wirst du nicht klarkommen.

Jack: Ich kann nicht einfach rumsitzen und warten.

Juliet: Gesund werden ist nicht "Rumsitzen"!

Jack: Hör zu, ich muss das machen.

Juliet: Wieso?

Jack: Weil ich diesen Leuten versprochen habe, dass ich sie von der Insel runterbringe.

Juliet: Verblute nicht, Jack.

Jack: Ich seh dich in ein paar Stunden.

Charlotte: Daniel? Was ist los?

Faraday: Charlotte, hast du gehört, was die gesagt haben? Sie gehen zur Orchidee. Sie benutzen das zweite Protokoll.

Charlotte: Wovon redest du?

Faraday: Wir müssen von der Insel runter. Sofort.


(piepen)

Jack: Wir holen auf. Der Hubschrauber muss gelandet sein.

Kate: Wieso machst du nicht Pause? Du blutest.

Jack: Nein, ich blute nicht, ich... Es eitert. Das ist... ... ein Ausfluss. Mein Körper bekämpft so nur eine Entzündung... ...um die Nahtstelle herum.

Kate: Kennst du das, wenn Leute lügen... und sie einem dabei nicht in die Augen sehen können? Du machst es genau andersrum.

Miles: Hey, lange nicht gesehen.

Sawyer: Hey, mit wem redest du da, Dschingis Khan?

Jack: Wo ist Claire?

Sawyer: Wir haben sie verloren.

Jack: Ihr habt was?

Sawyer: Sie ist einfach mitten in der Nacht in den Dschungel rein. Wir haben nach ihr gesucht, aber sie war einfach weg. Ich hatte gehofft, sie ist zurück zum Stand.

Jack: Ist sie nicht.

Sawyer: Und was macht ihr hier? Wofür ist das Telefon?

Jack: Der Hubschrauber ist über den Strand geflogen. Jemand hat es rausgeworfen.Das muss Sayid gewesen sein.

Sawyer: Du solltest lieber hoffen, dass es nicht Sayid ist, denn wenn er mit diesen Bestien zusammen ist, die gerade halb "New Otherton" in die Luft gejagt haben, willst du dich nicht mit ihm anlegen.

Kate: Was, die haben versucht, euch umzubringen?

Sawyer: Ganz genau so wie Locke es gesagt hat.

Jack: Und ... was ... wir sollen uns jetzt einfach umdrehen und ... uns verstecken? Denn für euch scheint das ja nicht so wirklich funktioniert zu haben.

Sawyer: Entschuldige, Doc, vielleicht ist das hier ja ein Dejà vu, aber hattest du... nicht gerade diesen "Renn mit einem Walkie quer durch den Dschungel"-Plan?

Jack: Der Hubschrauber ist unsere einzige Möglichkeit, von der Insel zu kommen.

Sawyer: Was ist das mit dir und dem von der Insel runterkommen? Du klingst wie eine Schallplatte mit Sprung.

Kate: Hört auf! Geht ihr jetzt auch noch aufeinander los?

Jack: Hört zu... Ich hab Sayid und Desmond in diesen Hubschrauber gesetzt. Ich hab das veranlasst. Ich hab die Verantwortung. Ich geh ihnen nach, ob sie nun drinsitzen oder nicht. Ihr könnt alle zurück zum Strand gehen.

Kate: Jack... nein, nein, nein, du kannst nicht ganz allein gehen.

Sawyer: Kümmere dich um das Baby, okay? Der Mistkerl ist vielleicht dickköpfig. Warte! Kommt nicht in Frage, dass du allein auf der Insel draufgehst.

Vorrausblende

MS. DECKER: Nach dem Fundort des Wracks zu schliessen, ist unsere beste Schätzung des Absturzortes hier. Von dort wurden die Überlebenden von der Meeresströmung nach hier getrieben. Eine unbewohnte Insel der kleineren Sunda-Inseln, die als Membata bekannt ist. Wie Sie alle in Ihren Kurzberichten haben lesen können, schwemmte ein Taifun am 103. Tag die Reste eines indonesischen Fischerbootes an, samt Grundausrüstung und Rettungsfloss. Am 108. Tag fuhren die verbliebenen sechs Überlebenden inklusive Miss. Austens Baby, das sie auf der Insel Membata geboren hatte, mit diesem Floss hierin zu einer Insel namens Sumba. Sie kamen nahe eines Dorfes namens Manukangga an Land. Dieses Foto wurde von einem örtlichen Fischer gemacht, der sie fand. Als sich herausstellte, wer sie waren, wurden sie von der U.S. Küstenwache nach Honolulu gebracht. Wie Sie sich sicher vorstellen können, war dies eine ausserordentlich zehrende Erfahrung. Sie haben dennoch zugestimmt, einige Fragen zu beantworten. Also, Ladies und Gentlemen, die Überlebenden der Oceanic 8-1-5.

MS. DECKER: Ja.

Männlicher Reporter #1: Dr. Shephard! Dr. Shephard! Können Sie uns sagen, wie es war, als das Flugzeug ins Meer stürzte? Wie Sie das überlebt haben.

Jack: Das ... das ging alles wirklich schnell. Ich erinnere mich an den Aufprall. Ich erinnere mich daran, wie das das Flugzeug sich mit Wasser füllte. Eine Gruppe von uns gelangte zur Notausgangstür und kam raus, ehe es unterging.

Männlicher Reporter #1: Und diejenigen, die überlebten … Sie sind zu der Insel geschwommen?

Jack: Nein. Wir hatten Polster. Wir hatten ein paar Schwimmwesten. Wir waren über einen Tag lang im Wasser, ehe die Strömung uns erfasste. Zu dem Zeitpunkt waren nur noch sechs von uns übrig.

Weibliche Reporterin #1: Hier! Hier, bitte! In Anbetracht der Tortur, die Sie alle durchmachen mussten, sehen Sie ziemlich gesund aus, dafür, dass Sie über 100 Tage lang auf einer Insel waren.

Hurley: Galt das mir?

Männlicher Reporter #2: Nun, genaugenommen, Mr. Reyes. Sie waren mehr als $150 Millionen wert, zum Zeitpunkt Ihres ... Todes. Wie fühlt es sich an zu wissen, dass sie all das Geld wiederbekommen werden?

Hurley: Ich will es nicht zurück. Nichts davon. Das Geld hat Unglück gebracht.

Weibliche koreanische Reporterin spricht Koreanisch.

Weibliche Reporterin #2: Was hat sie gesagt? Kann das mal jemand übersetzen?

Sun: Sie hat gefragt, ob mein Ehemann einer derjenigen war, die auf der Insel starben. Die Antwort lautet nein. Er ist gar nicht mehr aus dem Flugzeug rausgekommen.

Männlicher Reporter #4: Miss Austen... Wie war es, auf der Insel ein Baby zu bekommen?

Kate: Beängstigend.

Männlicher Reporter #4: Ihr Sohn ... Aaron? Wie alt ist er jetzt?

Kate: Er ist ein bisschen über 5 Wochen alt.

Männlicher Reporter #4: Das würde bedeuten, Sie waren etwa im sechsten Monat schwanger, als der U.S. Marshall Sie in Australien wegen einer ausstehenden Mordanklage in Gewahrsam nahm, ist das korrekt?

Ms. Decker: Ich fürchte, Miss Austens Rechtsfrage steht hier nicht zur Debatte. Nächste Frage.

Männlicher Reporter #5: Mr. Jarrah, angesichts der erstaunlichen Umstände, die das Überleben von Ihnen sechs umgeben, ist es möglich, dass es noch andere Überlebende des Absturzes zu finden geben könnte?

Sayid: Nein. Auf gar keinen Fall.

Jack: Du hast das gut gemacht.

Ms. Decker: Mr. Jarrah? Draussen ist eine Frau. Sie sagt, sie kennt Sie, aber sie stand nicht auf der Liste der Familienmitglieder. Ihr Name ist Anoor Abed Jaseem.

Sayid: Nadia?

SAYID: Nadia.

(Weinend)


Inselabschnitt

(Motor läuft)

Sayid: Hey! Hier rüber!

Sun: Sayid! Wo ist Desmond?

Sayid: Ihm geht's gut. Er ist auf dem Frachter. Hört zu, ich werde jetzt anfangen, Leute dahin zu schiffen. Immer sechs zur Zeit. Wir müssen sofort hier verschwinden, ehe der Hubschrauber zurück zum Schiff kommt.

Sun: Wieso müssen wir auf dem Schiff sein, ehe der Hubschrauber zurückkommt?

Sayid: Weil die Leute in dem Hubschrauber vorhaben, uns alle umzubringen.

Sun: Was? Jack und Kate sind ihnen gerade hinterher.


Hurley: Also wann wird mir mal jemand sagen, wo wir hingehen?

Ben: Wir gehen zu einem Ort namens "Orchidee", Hugo.

Hurley: Und was ist das?

Ben: Das ist ein Gewächshaus.

Hurley: Und wieso gehen wir zu einem Gewächshaus?

Ben: Du hast John gehört. Wir werden die Insel verlagern.

Hurley: Richtig. Und wie werden wir das tun?

Ben: Sehr vorsichtig.

Hurley: Aber wenn ihr die Insel verlagern könnt, wann immer ihr wollt, wieso habt ihr sie dann nicht einfach verlagert, ehe die Psychos mit ihren Waffen herkamen?

Ben: Weil es sowohl gefährlich als auch unberechenbar ist. Das ist eine allerletzte Massnahme.

Hurley: Wunderbar.

Locke: Lass mich.

Ben: Darf ich den Spiegel haben, bitte?

Ben zu Hurley: Die sind 15 Jahre alt, weisst du.

Hurley: Was machst du da, Alter?

Ben: Kommunizieren.

Hurley: Kommunizieren mit wem?

Ben: Mit wem denkst du wohl? In Ordnung. Jetzt können wir gehen.

Locke: Warte. Was war das? Was hast du denen gesagt?

Ben: Das geht dich nichts an, John.




Faraday: Hey, Sayid, hör zu. Wenn du los in den Dschungel und dem Hubschrauber nach willst, solltest du das tun. Aber in der Zwischenzeit müssen wir die Leute von der Insel schaffen.

Sayid: Es wird nicht lange dauern. Wenn ich Jack und Kate einholen kann--

Faraday: Ich kann jetzt damit anfangen, die Leute rüber zu schiffen. Ich kann sie sicher dahinbringen. Bis du wieder zurück bist, kann ich die meisten von ihnen schon auf dem Schiff haben.

Sayid: Ich nehme an, du kennst den Kurs. Ihr legt besser los.

Faraday: Danke. Okay, die erste Gruppe zum Boot. Sechs passen rein.

Juliet: Okay, okay, wartet. Sun ist schwanger. Sie sollte zuerst fahren.




Kate: Sayid? Was machst du denn hier? Jack dachte, dass du--

Sayid: Ich weiss, was er gedacht hat. Genau deswegen will ich ihm nach. Wie weit ist er schon?

Kate: Das weiss ich nicht. Er ist ... er ist mit Sawyer da. Ich bin vor einer Stunde etwa von ihnen weg. Jack hat das Satellitentelefon, und sie sind dem Hubschrauber hinterher. Ich kann sie aufspüren. Hör zu, du wirst sie nicht eingeholt kriegen, wenn ich nicht mit dir gehe.

Sayid: Gehen wir.

Kate: Okay. Sun.

Sun: Wo ist Claire?

Kate: Bring Aaron auf das Boot, okay? Sun: Was?

Kate: Tut mir leid. Wir ... wir sehen uns da. Pass gut auf ihn auf!

Faraday: In Ordnung, das ist nur die erste Fuhre. Los geht's.

Mann: Okay.

Frau: Bist du okay?

Faraday: Okay.

Jin: Ich hab dir ja gesagt, ich kriege dich von der Insel runter.

(Sun, Aaron haltend, lächelt.)


Vorrausblende

(Eine sehr schwangere Sun klettert die sonnendurchflutete Stiege zum Büro des Cefs von Paik Heavy Industries hinauf. Oben spricht Mr. Paik mit einem Koreaner mittleren Alters im Anzug.)

Mr. Paik: Wie konnte das passieren?

Untergeordneter: Wer immer das getan hat, Sir ... hat fünf verschiedene Banken benutzt.

Mr. Paik: Schafft mir Yoon hierher, sofort! Sofort!

Sun: Hallo Vater. Ich hoffe, ich störe nicht.

Mr. Paik: Nein ... es geht nur ums Geschäft.

Sun: Ist etwas nicht in Ordnung?

Mr. Paik: Nur ein paar Komplikationen mit dem Unternehmen. Nichts, was du verstehen würdest. Wie geht es mit der Schwangerschaft?

Sun: Tu nicht so, als hättest du Interesse für mein Baby. Wir wissen doch beide, dass du meinen Mann gehasst hast.

Mr. Paik: Was hast du gesagt?

Sun: Du hast mich gehört. Du hast Jin gehasst.

Mr. Paik: Wer glaubst du, das du bist? Ich bin dein Vater. Du hast mich zu achten.

Sun: Die Oceanic hat uns für den Absturz einen Ausgleich gezahlt. Der war ziemlich beträchtlich. Heute morgen habe ich die Mehrheitsbeteiligung deines Unternehmens erworben. Also wirst du mich jetzt achten.

Mr. Paik: Wieso ... wieso hast du das gemacht?

Sun: Du hast das Leben meines Mannes zerstört. Deinetwegen sassen wir in dem Flugzeug. Zwei Menschen sind für seinen Tod verantwortlich. Du bist einer von ihnen. Ich werde mein Baby bekommen. Und dann werden wir die Pläne für die Zukunft dieses Unternehmens besprechen. Unseres Unternehmens.


(Bremsen quietschen)

(ein Motor stottert)

(das Stottern dauert an)

(der Motor wird leiser)

(der Motor hört auf zu laufen)

HURLEY: Mom? Dad?

(Die Tür schließt sich)

(Eine Pendeluhr klickt)

HURLEY: Mr. Tron? Lady Tron?

(ein leises Flüstern)

HURLEY: Hallo?

(das Flüstern hält an)

(das Flüstern wird lauter)

(das Flüstern hält an)

Hurley: Wieso mach ich das...? Wieso mach ich das? Wieso mach ich das?

Alle: Überraschung! Happy Birthday!

Carmen: Happy Birthday!

David: Alles Gute zum Geburtstag, Hugo!

Carmen: Hugo, was machst du denn damit?

Hurley: Ich weiss auch nicht. Ich dachte hier wäre vielleicht ein Rumtreiber oder sowas.

Carmen: Jesus Christus ist keine Waffe. Okay. Viel Spass bei deiner Party.

Kate: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Hurley.

Hurley: Hey Kate. Kate: Hey. Hurley: Hey Kleiner. Kate: Sag Hi. Jack kommt später, tut mir leid.

Nadia: Herzlichen Glückwunsch, Hugo.

Hurley: Wow, sogar ihr seid da.

Sayid: Interessante Themenauswahl.

Hurley: Ja, meine Mom ... kapiert es einfach nicht.

David: Hey! Wie geht es euch allen denn so? Worüber redet ihr? Darüber wie man ein Feuer macht oder ein Wildschwein jagt? Ich schätze wohl nicht. Hör zu, macht's euch was aus, uns mal für einen Moment zu entschuldigen? Ich ... ich möchte dir dein Geburtstagsgeschenk zeigen. Na komm. Tschüss erstmal.

Hurley: Ich hab dir doch gesagt, dass ich nichts haben will.

David: Hugo, es ist dein Geburtstag. Du musst einfach was kriegen.

Hurley: Nicht von dem Geld. Ich will nichts von dem Geld.

David: Beruhig dich. Ich hab das gemacht, ehe du uns das Geld überhaupt gegeben hast. Guck dir das an.

Hurley: Du hast ihn repariert.

David: Nach dem Absturz hab ich dir zum Gedenken daran gearbeitet. Wenn ich ihn repariert hab, war es fast, als wäre ich bei dir. Aber jetzt bist du zurück, und er gehört ganz dir. Möchtest du eine kleine Spritztour machen?

David: Stimmt was nicht, Sohn? Hurley: Soll das ein Scherz sein?

David: Wovon redest du?

Hurley: 4 - 8 - 15 - 16 - 23 - 42. Hast du das gemacht?

David: Was gemacht?

Hurley: Das sind die Zahlen! Genau da! Die Zahlen, mit denen ich im Lotto gewonnen hab!

David: Was für ein Zufall.

Hurley: Nein, nein kein Zufall. Ich will das nicht. Ich will kein bisschen davon.

David: Hugo? Warte ... warte doch mal. Hugo, was machst du denn... Junge! Hugo! Hugo!

David: Hugo, wo willst du denn hin'? Komm schon! Hugo!


Inselabschnitt

Hurley: Okay, sagen wir mal dieses Gewächshausding macht, was du sagst, und mir ist schon klar, es ist wirklich gefährlich und unberechenbar. Aber nehmen wir mal an, irgendwie funktioniert es, und wir verlagern die Insel. Bedeutet das dann, die Typen mit den Waffen verlagern sich auch?

Ben: Ja, ich nehme an, das würden sie.

Hurley: Ist das dann nicht... du weisst schon, ein Problem?

Ben: Ich arbeite dran.

Hurley: Und was wird aus mir? Ich will immer noch weg von hier!

Locke: Ich fürchte dafür ist es ein bisschen zu spät, Hugo.

Ben: Darf ich das Fernglas haben, bitte? Ihr solltet vielleicht etwas weiter runter auf den Boden kommen.

Locke: Und wieso sollten wir das?

Ben: Weil wir bei der Orchidee sind.

Locke: Worauf warten wir?

Ben: Wir warten, John, weil Charles Widmore, der Mann, der versucht, mich zu fangen und den Rest von euch umzubringen, von diesem Ort weiss und auch, dass das, was wir brauchen, in ihm drin ist.

Locke: Ich dachte du hättest gesagt, du hast keine Ahnung, warum er die Insel zu finden versucht.

Ben: Da war ich nicht ganz ehrlich.

Locke: Ja. Wann warst du denn je vollkommen ehrlich?

Ben: Du musst dir das mal ansehen.

Locke: Wonach suche ich?

Ben: Guck da nach links rüber. Achte auf die Pflanzen im Hintergrund.

Locke: Ich seh nichts...

Ben: Sie sind schon da.

Frachter

Faraday: Wir sind zurück!

Desmond: Wo ist Sayid?

Faraday: Er musste Jack hinterher. Jetzt du. Sie wollen dem Hubschrauber nach.

Desmond: Bist du okay?

Sun: Ja, ich bin okay. Danke.

Faraday: Ich werde die nächste Gruppe holen fahren.

Michael: Die Maschinen sind repariert. Sag Hendricks, er soll es mal versuchen.




Desmond: Okay, die Maschinen sollten laufen.

Hendricks: Das tun sie allerdings.

Desmond: Okay, dann bring uns rüber zur Insel. Aber halt dich unbedingt an den Kurs 3-0-5. Er muss genau 3-0-5 sein.

Hendricks: Wir haben irgendeine Störung mit dem Tiefenmesser. Ich kann das Riff nicht sehen, Kumpel.

Desmond: Eine Störung? Wie kann das sein? Der Funkraum ist tot.

Hendricks: Ich weiss nicht, aber irgendwas hier auf dem Schiff sendet was aus. Wenn wir das nicht ausschalten, gehe ich nicht näher als 5 Meilen an die Küste ran.

Desmond: Dann werde ich es finden.

(Dreht den Motor ab)


Inselabschnitt

(andauerndes piepen)

Sawyer: Hast du dich beim Rasieren geschnitten?

Jack: Juliet hat mir vor ein paar Tagen den Blinddarm rausgenommen.

Sawyer: Du machst Witze.

Jack: Nein.

Sawyer: Und was hab ich sonst noch verpasst?

Jack: Wir sind da. Lapidus!

Sawyer: Du kennst dieses Untier?

Jack: Yeah.

Lapidus: "Untier"? Dieses Untier hat euch Typen das Telefon zugeworfen, damit ihr mich finden könnt... und ich euch hier wegfliegen kann. Also warum tust du mir nicht einen Gefallen und gehst nach hinten zum Frachtraum? Da ist eine Werkzeugkiste. Guck, ob du da was finden kannst, um mich von diesen Dingern loszumachen.

Jack: Du hast den Mann gehört.

Sawyer: Okay. Kann ich euch Jungs auch gleich noch ein schönes kaltes Glas Limonade mitbringen, wo ich schon mal hinten bin?

Jack: Wo sind Desmond und Sayid?

Lapidus: Eure Freunde waren klug genug, mit ihren Ärschen auf dem Schiff zu bleiben, denn das ist im Augenblick der sicherste Ort. Denn wenn die Jungs, die ich hierhergebracht habe, aus diesem Dschungel rausgepoltert kommen, wollt ihr längst weg von hier sein.

Jack: Wo sind die hin? Lapidus: Zu irgend einem Gewächshaus, sitzen da auf der Lauer und warten auf Linus.

Jack: Sobald wir dich losgemacht haben, kannst du uns hier rausfliegen?

Lapidus: Ja zum Teufel.

Sawyer: Warte mal, Zottelkopf. Du hast gesagt, das Killerkommando will sich Ben Linus schnappen?

Lapidus: Ich wüsste nicht, was sie aufhalten sollte.

Sawyer: Was werden sie mit den Leuten anstellen, die bei ihm sind?

Lapidus: Nichts gutes.

Sawyer: Hugo ist bei Ben.

Jack: Verdammte Scheisse.

Vorrausblende

Jack: Vor etwa zehn Monaten, habe ich das, was ich auf der Beerdigung meines Vaters sagen wollte, am Flughafen von Sydney auf eine Serviette geschrieben. Ich weiss nicht mehr, was ich geschrieben hatte, aber was immer es auch war... er hätte es gehasst. Mein Vater konnte Lobpreisungen nicht leiden. "Das einzig gute am Leichenschmaus ist der Alkohol," sagte er immer. Vom Leicheschmaus wird es nicht viel geben, denn ich werde nicht mal in der Lage sein, ihn zu beerdigen. Also... was ich sagen will, ist nicht für meinen Vater. Es ist für mich. Good-bye, Dad. Ich habe dich geliebt. Du fehlst mir. Danke fürs Kommen.

Margo: Danke.

Jack: Danke.

Margo: Danke fürs Kommen.

Jack: Danke.

Margo: Wir sehen uns Zuhause?

Jack: Ja.

Margo: Ich hab dich lieb, Liebling.

Margo: Ich hab dich auch lieb, Mom. Ich bin so froh, dass du wieder Zuhause bist. Wir sehen uns nachher.

Jack: Okay.

Kate: Du hast das gut gemacht.

Jack: Hatte eine Menge Übung.

Carole: Entschuldige Sie mich. Könnte ich mal mit Ihnen reden? Mr. Shephard... Mein aufrichtiges Beileid zu Ihrem Verlust.

Jack: Vielen Dank. Woher kannten Sie meinen Vater?

Carole: Ich glaube, ich bin der Grund dafür, warum er in Australien war, als er starb.

Jack: Tut mir leid, aber ich verstehe nicht. Wieso sollte er Ihretwegen dahin gekommen sein?

Carole: Oh, er ... er ist nicht meinetwegen gekommen. Ich war da immer noch im Krankenhaus. Ich hab ihn gar nicht gesehen. Er kam, seine Tochter zu sehen. Meine Tochter, Mr. Shephard.

Jack: Mein Vater hatte keine Tochter--

Carole: Doch, hatte er. Wenn Sie mir nicht glauben, sehen Sie in seinen Telefonnachweisen nach. Wollen Sie das … Seltsamste an der ganzen Sache wissen, Mr. Shephard? Meine Tochter war auch in Ihrem Flieger. Sie sass im Flug 8-1-5. Sie waren sechs Stunden lang in der Luft, wahrscheinlich nur wenige Reihen von ihr entfernt. Und Sie hatten keine Ahnung,, dass sie Ihre Schwester war. Sie war eine derjenigen, die starben, als Ihr Flugzeug im Wasser aufschlug. Ihr Name war Claire. Ich wollte Sie damit nicht belasten, aber... Sie sollten das einfach wissen. Mein... Mein Beileid für Ihren Verlust.

Carole: Ihr Sohn ist wunderschön.

Kate: Danke.


Frachter

Sun: Ich verstehe nicht. Wie bist du zurück nach New York gekommen?

Micheal: Walt und ich...wir nahmen Bens Boot und folgten seinem Kurs. Nach ein paar Tagen gelangten wir zu einer Insel, mit Leuten drauf. Ich hab das Boot verkauft... Wir nahmen eine Frachtfähre in Richtung Staaten. Ich hab niemandem gesagt, wer wir waren.

Sun: Und jetzt arbeitest du für Ben?

Michael: Ich arbeite nicht für Ben.

Michael: Ich versuche wieder gutzumachen, was ich getan habe. Ich versuche hier euch zu helfen. Übersetz ihm, was ich gesagt hab.

Jin: Ich hab's verstanden.

Desmond: Hey! Michael! Ich brauch dich, sofort!




Michael: Oh mein Gott.

Jin: Sofort.

Sayid: Was ist los?

Kate: Die hier gehören nicht zu Jack oder Sawyer. Das sind andere Spuren, frische... Und sie führen hinter uns zurück.

Sayid: Wer immer ihr seid, kommt sofort raus!

Richard: In Ordnung. Okay, lasst uns einfach ganz ruhig bleiben. Okay, lasst uns... lasst uns ganz ruhig bleiben.

Sayid: Stehenbleiben! Stehenbleiben!

Richard: Bleibt ruhig. Nehmt die Waffen runter. Bi--

Sayid: Ich hab gesagt stehenbleiben!

Richard: Bitte, lasst einfach eure Waffen fallen.

Sayid: Noch einen Schritt weiter--

Richard: Ich hab gesagt, lasst eure Waffen fallen.


Inselabschnitt

Locke: Ich seh zwei von ihnen, aber nicht den, der Alex umgebracht hat.

Ben: Er ist da. Pass für mich mal darauf auf, machst du das?

Locke: Was?

Ben: Hör mir ganz genau zu, John, denn ich werde keine Zeit haben, das zweimal zu sagen. Du wirst durch die Öffnung dort in das Gewächshaus da gehen. Wenn du drin bist, wende dich nach links. Geh etwa 20 Schritt bis du ein Beet mit Anthurien zu deiner Linken siehst. Das befindet sich in einer Nische vor der Nordmauer. Stell dich vor diese Wand und greife mit deiner linken Hand nach unten. Dort wirst du einen Schalter finden, der den Fahrstuhl aktiviert. Der Fahrstuhl bringt dich runter zur richtigen Orchideenstation.

Hurley: Warte mal. Was?

Locke: Okay, tut mir leid, Ben, aber ich mag vielleicht den Teil verpasst haben, in dem du erklärt hast, was ich mit den bewaffneten Männern da drinnen anstellen soll.

Ben: Um die werde ich mich kümmern.

Locke: Und wie zum Teufel willst du das anstellen?

Ben: Wie oft muss ich dir das noch sagen, John? Ich habe immer einen Plan.

Locke: Ben! Ben!

Ben: Mein Name ist Benjamin Linus. Ich glaube, du suchst nach mir.

L O S T